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Vereinschronik

Übersicht


» Erste Sportvereine und Anfänge des Fußballsports in Rutesheim (1901 - 1941)
» Gründung und Anfänge der SKV (1945 - 1965)
» Heimat Schelmenäcker und Aufstieg in drittklassige Amateurliga (1973 - 1989)
» Umzug an den Bühl (1986)
» Von der Kreisliga in die Verbandsliga (2001 - 2008)
» Schwere Jahre in der Verbandsliga (2008 - 2011)
» Neustart in der Landesliga (2011 - heute)

 

Vereinswappen SKV Rutesheim
Das Vereinswappen der SKV

Die Sport und Kulturvereinigung Rutesheim 1945 e.V. ist mit ihren Sportarten Turnen, Handball, Volleyball, Tischtennis, vor allem aber Fußball sowie dem Vertreter der Kultursparte, der Sängerabteilung einer der größten Mehrspartenvereine im Altkreis Leonberg.

 

Erste Sportvereine und Anfänge des Fußballsports in Rutesheim


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Die Geschichte des organisierten Sports in Rutesheim begann im Jahr 1901 mit der Gründung des Turnvereins.
Fußball gespielt wird in Rutesheim seit 1920. Eine Gruppe fußballbegeisterter Männer schloss sich zunächst dem Turnverein an, war dort aber nicht sonderlich erwünscht, weshalb die Fußballer anschließend dem neu gegründeten Arbeitersportverein beitraten.
Der Fußball erfreute sich so großer Beliebtheit und so großen Zulaufs, dass bald sogar eine 2. Mannschaft gegründet werden musste. Allerdings verweigerte die Vereinsführung des Arbeitersportvereins die Investition in einen dafür benönigten zweiten Ball, woraufhin die Fußballer kurzerhand am 17. Juli 1920 ihren eigenen Verein, die Freie Sportvereinigung Rutesheim gründeten.
1930 sah man dann den Erfolg der Sportart Fußball auch im Turnverein, weshalb man dort nun ebenfalls eine Fußballabteilung ins Leben rief.

Mit Beginn des Regimes der Nationalsozialisten in Deutschland begann auch für die freie Ausübung des Sports in Rutesheim eine schwierige Zeit. Die Freie Sportvereinigung wurde 1933 von Nationalsozialisten aufgelöst. Der Großteil der ehemaligen Mitglieder schloss sich dem Turnverein an.

Ein “Highlight” gab es während des Krieges dennoch für einige Rutesheimer Jugendspieler. Sie durften 1941 vor der Endrundenbegegnung der deutschen Meisterschaft 1. FC Saarbrücken - Rapid Wien (Anmerkung: Österreich schloss sich 1938 dem Deutschen Reich an, der Verein SK Rapid Wien aus der österreichischen Hauptstadt wurde 1941 Deutscher Meister) zusammen mit einigen Spielern aus dem Leonberger Ortsteil Höfingen auf der damaligen Adolf-Hitler-Kampfbahn (der heutigen Mercedes-Benz Arena) in Stuttgart vor 35.000 Zuschauern das Vorspiel gegen die Stuttgarter Kickers bestritten.

 

Altes Vereinswappen SKV Rutesheim
Älteres Vereinswappen

Gründung und Anfänge der SKV


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Nach Ende des zweiten Weltkriegs wurde die Rutesheimer Vereinslandschaft 1945 neu geordnet. Statt mehrerer Sport- und Kulturvereine wurde die Sport- und Kulturvereinigung Rutesheim 1945 e.V. gegründet. Die SKV trat die Rechtsnachfolge der 1933 aufgelösten Freien Sportvereinigung an.
Ab der Saison 1946/47 nahm die SKV bereits mit zwei Fußballmannschaften am Spielbetrieb teil. In den 1950er Jahren pendelte die 1. Mannschaft mehrmals zwischen der B-Klasse und der Bezirksklasse. Die Meisterschaft in der B-Klasse und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksklasse schafften sie 1950, 1955 und 1959. 1965 erreichten sie den Aufstieg in die neu geschaffene A-Klasse.

 

Heimat Schelmenäcker und Aufstieg in drittklassige Amateurliga


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1973 wurde der Sportplatz an der Schelmenäckerstraße mit einem Einlagespiel gegen den 1. FC Nürnberg eingeweiht. Auf diesem neuen Platz stieg die 1. Mannschaft 1974 in die 2. Amateur-Liga auf. Der zweifelsohne größte Erfolg jedoch in der Geschichte der SKV-Fußballabteilung wurde in der Saison 1975/76 mit dem Aufstieg in die damals drittklassige 1. Amateuerliga Nordwürttemberg erreicht. Allerdings hielt man sich dort nur ein Jahr lang, spielte danach noch ein Jahr lang in der 2. Amateurliga und anschließend von 1979 bis 1989 in der damals neu eingeführten fünftklassigen Landesliga Württemberg, ehe danach der Gang abwärts bis in die Kreisliga folgte.

 

Vereinsheim SKV Rutesheim: Sportgaststätte Bühl
Das Vereinsheim: Die Sportgaststätte Bühl

Umzug an den Bühl


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1986 erfolgte der Umzug in den neu gestalteten Sportpark Bühl, der im Laufe der Jahre immer wieder erweitert wurde.
Schon 1986 wurden das Vereinsheim und das Stadion Bühl eröffnet.
1993 folgte der Rasenplatz Spitzwiesen.
Außerdem gibt es die beiden Sporthallen Bühl I und Bühl II.
Der ehemalige Sand- und Ascheplatz unterhalb des Stadions wurde 2003 in einen Kunstrasenplatz umgewandelt.

 

SKV Rutesheim Kreisliga A-Meisterschaft 2001
Meisterschaft in der Kreisliga A und Aufstieg in die Bezirksliga 2001

Von der Kreisliga in die Verbandsliga


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Im sportlichen Bereich begann eine neue, fast unglaubliche Erfolgsgeschichte. Unter Trainer Franco Maoro gelang 2001 der Aufstieg aus der Kreisliga A in die Bezirksliga. Christian Hofberger, der 2003 neuer Trainer wurde, um das Team vor dem Absteig zu bewahren, führte die Mannschaft schließlich 2005 zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Landesliga.
Hofberger war es auch, der das Ballorientierte Spiel in Rutesheim einführte, welches heute die zentrale Säule in der Spielphilosophie der SKV ist, nach der heute ausnahmslos alle SKV-Fußballmannschaften spielen.
Nach einem 9. Platz 2006 in der Landesliga legte Christian Hofberger sein Amt als SKV-Trainer nieder und ging zum Oberligisten VfL Kirchheim/Teck.

SKV Rutesheim -Meisterschaft Landesliga 2008
Jubel über die Landesligameisterschaft 2008 und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg
Der Nachfolger von Christian Hofberger wurde Lothar Mattner, dem prognostiziert wurde, in schwere Fußstapfen zu treten. Doch diese Aufgabe meisterten er und die Mannschaft bravourös: In Mattners Debütjahr bei der SKV stand am Ende die Vizemeisterschaft in der Landesliga zu Buche. Lange Zeit hielt man gar mit dem Spitzenreiter FSV Hollenbach mit. In den anschließenden Aufstiegsspielen scheiterte man in der ersten Runde am 1. FC Frickenhausen. Dennoch war die Saison ein voller Erfolg, welcher von Kritikern und Zweiflern zunächst noch als einmalig und glücklich bewertet wurde. Diese verstummten jedoch spätestens ein Jahr später, als die Landesligameisterschaft und damit der direkte Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg erreicht wurde.

 

Schwere Jahre in der Verbandsliga


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Nach nunmehr einem respektablen 10. Platz in der Verbandsliga verließ Mattner die SKV in Richtung Oberliga und ging zum 1. FC Normannia Gmünd.

Neuer Trainer wurde im Sommer 2009 Wolfgang Lamitschka, der vom Landesligisten GSV Maichingen zur SKV kam. Das Engagement Lamitschkas kam allerdings bereits nach einem halben Jahr im Dezember 2009 zu einem raschen Ende. Wolfgang Lamitschka legte aufgrund gesundheitlicher Probleme sein Amt als SKV-Trainer nieder. Sportlich lief es unter Wolfgang Lamitschka dennoch gut. Die Vorrunde der Verbandsligasaison 2009/2010 konnte man mit 19 Zählern und einem durchaus akzeptablen 11. Platz abschließen.
Lamitschkas Nachfolger wurde sein Vor-Vorgänger Christian Hofberger. Nach einer Zwischenstation beim Oberligisten VfL Kirchheim/Teck landete er bei den Sportfreunden Gechingen, mit dem er nach der Vorrunde 2009 den 1. Platz der Bezirksliga Böblingen/Calw belegte. Nachdem Rutesheim nun einen neuen Trainer suchte, konnte er dem Angebot seines alten Vereins nicht widerstehen und sagte der SKV zu.

Relegationsspiel SKV Rutesheim - TSV Münchingen
Relegationsspiel gegen den TSV Münchingen im Marbacher Leiselstadion
Am Ende der Saison 2009/2010 konnte man sich trotz lägeren Zitterns über den Klassenerhalt freuen. Nach Spielende des 2:0-Sieg am letzten Verbandsligaspieltag wartete man bange Minuten auf die Kunde vom Spiel des direkten Konkurrenten FV Olympia Laupheim beim SV Oberzell. Bei einem Unentschieden Laupheims, wäre das schon der Klassenerhalt für Rutesheim gewesen. Allerdings schaffte Laupheim in der 6. Minute der Nachspielzeit den 1:0-Siegtreffer gegen Oberzell. Somit musste die SKV zwei Wochen später in Marbach zum Relegationsspiel gegen den Landesligavizemeister TSV Münchingen antreten musste, welches man mit 0:1 verlor. Eigentlich war das der Abstieg. Jedoch wurde eine Woche später bekannt, dass der Oberligaabsteiger TSV Crailsheim seine Mannschaft vom Spielbetrieb der Verbandsliga zurückzog und die SKV dessen Platz in Württembergs höchster Spielklasse einnehmen konnte.

FSV 08 Bissingen - SKV Rutesheim 0:1
Hoffnungsschöpfender 1:0-Sieg beim Spitzenreiter Bissingen am vorletzten Spieltag
In der darauffolgenden Saison 2010/11 konnte man nach verhaltenem Saisonstart zwischenzeitlich gar in das vordere Tabellendrittel vorstoßen. So belegte am am 7. und 9. Spieltag gar den 5. Rang. Mit zunehmenden Saisonverlauf kam man allerdings den Abstiegsrängen immer näher, sodass spätestens ab der Rückrunde der pure Abstiegskmapf angesagt war. Nach einem kuriosen Saisonfinale, in dem man am vorletzten Spieltag den Spitzenreiter FSV 08 Bissingen in dessen eigenen Stadion mit 1:0 bezwang, dann aber eine Woche später zu Hause gegen den direkten Konkurrenten TV Echterdingen mit 1:4 verlor, musste man den bitteren Gang zurück in die Landesliga antreten.
Sehr zum Bedauern aller Funktionäre und Fans der SKV gab der Trainer Christian Hofberger aufgrund des Abstiegs auf der folgenden Abteilungsversammlung seinen Rücktritt bekannt. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich zunächst als schwierig. Nach einigen Gesprächen mit potenziellen Kandidaten, entschloss man sich dazu auf eine interne Lösung zu setzen. So wurde der damalige A-Junioren-Trainer und ehemals langjährige Mannschaftskapitän der 1. Mannschaft Rolf Kramer num neuen Chefcoach der Landesligamannschaft ernannt.

 

SKV Rutesheim - SG Sonnenhof Großaspach II 1:1
1:1-Unentschieden im Gastspiel beim Spitzenreiter Großaspach II im Fautenhau

Neustart in der Landesliga


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Der neue Trainer Rolf Kramer musste innerhalb kürzester Zeit ein neues Team zusammenstellen. Einige Spieler, darunter wichtige Leistungsträger hatten den Verein verlassen oder ihre Laufbahn beendet. Mit einigen wenigen externen Neuzugängen und jungen Spielern aus der eigenen U19 und U23 wurde ein neues Team geformt, dem eigentlich nicht viel zugetraut wurde.
Auf einen Fehlstart in die Saison folgte eine enorme Leistungssteigerung und das Vorstoßen in die Spitzengruppe der Liga. An insgesamt 6 Spieltagen war man gar Tabellenführer und die meiste Zeit der Rückrunde verbrachte man auf dem 2. Platz. Lange hielt man mit Spitzenreiter SG Sonnenhof Großaspach II mit und konnte mit dem Unentschieden im Großaspacher Fautenhau gar dessen vorzeitige Meisterschaft etwas hinauszögern. Bis zuletzt hatte man die Chance, sich für die Relegation um den Verbandsligaaufstieg zu qualifizieren. Aufgrund unnötiger Punktverluste, bei denen das junge Team letztlich Lehrgeld bezahlen musste, verspielte man dies knapp am letzten Spieltag und musste Hellas Bietigheim den Vortritt lassen. Dennoch konnte man Stolz darauf sein, mit einem sehr jungen Team, das kaum jemand auf dem Zettel hatte, einen hervorragenden 3. Platz zu erreichen.

 

Literaturhinweis


Die oben genannten Informationen der Vereinsgeschichte bis 2008 sind im wesentlichen aus der von Herbert Vinçon verfassten Stadtchronik “Rutesheim mit dem Waldenserort Perouse” Heimsheim: Printsystem Medienverlag; 1. Auflage Juni 2008 entnommen.

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